Sardinien,
die zweitgrößte Mittelmeerinsel nach Sizilien
liegt zwischen Korsika und Tunesien. Wegen ihres milden und
sonnigen Klimas ist die Insel eine sehr geschätzte Campingdestination.
Sie ist aber ebenfalls sehr gefragt aufgrund ihrer Authentizität
und ihres kulturellen Reichtus.
Eine kleine Führung durch das sardische Land…
Sardinien, das Land der Natur
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Genau
wie Korsika,
ist Sardinien eine Gebirgsinsel. Ihre
Bergmassive, die zu den ältesten
in Europa zählen, erreichen jedoch
nur eine Höhe von 1800 Metern.
Zahlreiche
Parks und Naturgebiete säumen die
Insel:
- Nationalpark
Golfe d’Orosei und
Gennargentu Gennargentu :
das bedeutendste sardische Bergmassiv
in der Region Barbagie, zahlreiche archäologische
Stätte.
- Nationalpark Asinara :
Insel an der Nordwestspitze Sardiniens
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Nationalpark des
Archipels la
Maddalena :
einer der reichsten Meerparks des Mittelmeeres
-
Naturschutzgebiet
Monte
Arcosu : im Süden von Sardinien, ein Gebiet,
das von dem
WWF betreut
wird.
Diese Parks und
Naturschutzgebiete laden zu einem Spaziergang und zum
Entdecken der einzigartigen Fauna und Flora im Mittelmeer
ein. Weitere Informationen auf der Webseite
Mondo
Sardegna.net
Küsten und Strände Sardiniens
An den sardischen
Küsten lösen sich felsige Steilküsten,
Badebuchten mit kristallklarem Wasser und lange, feinsandige
Strände ab. Die Küsten sind oftmals noch
naturbelassen.
Baden, sonnen und
tauchen ist hier sehr angenehm, vor allem in der Zeit
zwischen Mai und Oktober.
Städte auf Sardinien
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Neben
Cagliari, der Hautptstadt der Insel, die die
Spuren zahlreicher Zivilisationen aufweist
sind zweifelsohne die Städte im Westen
von grösstem Interesse :
Alghero,
mit ihren mittelalterlichen Stadtmauern und
der stark katalanisch geprägten Kultur,
Bosa mit dem pittoresken Hafen, der von einer
verfallenen Burgruine überragt wird, Oristano,
Sassari …
Außerhalb der touristischen Routen findet
man auf Sardinien noch viele authentische Orte.
Schlagen Sie hin und wieder einen Seitenweg
ein, Sie werden es nicht bereuen.
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Der sardische Nuraghen-Mythos
Mitten
im Mittelmeer hat sich auf Sardinien durch die sich
abwechselnden Herrschaften eine originelle Kultur entwickelt.
Ein charakteristisches
Beispiel : die le
Nuraghen.
Es handelt sich
um eine konische Anordnung von Megalithen, die von
einem einfachen Turm bis zu einer komplexeren Einheit
von Türmen reichen, die untereinander durch eine Mauer
und einem Innenhof verbunden sind. Diese tauchten erstmals
1500 v. J.C. auf.
Auf der Insel findet man heute noch 8000 Nuraghen.
Ihre Funktion ist
noch nicht eindeutig geklärt, sicher ist aber,
dass die Nuraghen eine zentrale Rolle im Leben der
Gemeinschaft gespielt haben.
Das schönste
Beispiel dieser Architektur ist der
Nuraghe von Barumini,
der 1997 von der Unesco ins Weltkulturerbe der Menschheit
aufgenommen wurde.
Die sardische Sprache
Die sardische Kultur
wird ebenfalls durch ihre Sprache geprägt. Diese
alte, romanische Sprache, die dem Latein sehr Nahe
kommt, wird auf der Insel noch von ca. 80% der Bevölkerung
gesprochen. Hiervon zeugt die mündliche Überlieferung
der sardischen Märchen, die von Generation zu
Generation weitergegeben wurden.
Die Mehrzahl der
sardischen Bevölkerung ist zweisprachig und spricht
ebenfalls Italienisch
Die sardische Musik
Die sardische Musik ist
ebenfalls sehr originelle mit ihren mehrstimmigen Gesängen,
a tenore genannt, und ihren eigentümlichen Instrumenten,
der Launeddas, einem traditionnellen Blasinstrument, der
Organetto (einem diatonischen Akkordeon) …
Die sardischen Murales
Ein anderer Bestandteil
der lokalen Volkskultur sind die „Murales“,
Wandmalereien, die zahlreiche Mauern und Felsen der
Insel zieren. Sie hielten in den 70-iger Jahren Einzug
und zeigen das Leben auf der Insel. Oftmals enthalten
sie eine politische Botschaft: Kriegsverweigerung,
soziale Kämpfe …
Die Stadt
Orgosolo ,
in der Nähe des Nationalparks
Gennargentu,
zählt mindestens 400 Wandmalereien, die sich über
die gesamte Stadte verteilen.
Die sardische Küche
Auf Sardinien geniesst
man die echte, herzhafte Mittelmeerküche.
Fleischgesrichte, wie Spanferke, und geschmorter Ziegen-
oder Wildschweinbraten werden oft mit Myrte gewürzt
(einer aromatischen Pflanze im mediteranen Macchia,
die dem Geschmack von Rosmarin oder Wachholder nahe
kommt)
Die Nudeln gehören
ebenfalls zu den sardischen Spezialitäten, die
insbesondere mit Kartoffen, Zwiebeln und Muskat gefüllt
sind (
culurzones).
Brot und Kuchen in jeder Form wurde schon immer auf
der Insel beschätzt :
pane
carasau das
Hirtenbrot und die
sebadas (schmackhafte
Kuchen) gehören zu den beliebtesten.
Der Käse wird
meist aus Schafsmilch hergestellt. Sie müssen
unbedingt den köstlichen
pecorino
sardo probieren.
Die hiesigen Weine
und Schnäpse finden immer mehr Liebhaber, insbesondere über
die Grenzen Sardiniens hinaus.
Sardinien mit der Dampfeisenbahn entdecken
Die Gesellschaft
Trenino
Verde ( 'der kleine grüne Zug' )
bieten Fahrten mit der Dampfeisenbahn durch Sardinien
an.
Von den vier angebotenen Strecken empfehlen wir Ihnen
die Strecke von Mandras bis Arbatax (159 km).
Sie schlängelt sich vom Osten durch die Insel
und fährt auch durch den Nationalpark
Gennargentu.
Preise : Erwachsene : 16,50 Euro ; Kinder : 8,50 Euro
Weitere
info
Empfohlender Zeitpunkt für einen Campingurlaub auf Sardinien
Von Mai bis Oktober.
Der Sommer ist lang auf Sardinien. Im Juli und August
kommen die meisten Urlauber, aber an vielen Orten der
Insel bleibt der Andrang erträglich
Anreise
Mit dem Schiff
Zahlreiche Schifffahrtsgesellschaften bieten regelmäßige Überfahrten
von Frankreich (Marseille), von Korsika (Ajaccio, Bonifacio)
und von Italien (Genua, Livorno, Piombiono, Neapel,
Civitavecchia) nach Sardinien an.
Vollständige Liste der Schifffahrtsgesellschaften
Mit dem Flugzeug
Zahlreiche Fluggesellschaften bieten Linien- und Charterflüge
nach Sardinien an. Insbesondere zu erwähnen ist
Ryanair,
die von Gerona oder Barcelona aus Flüge nach
Cagliari und Alghero für weniger als 50 Euros
anbietet.
Mehr Infos
www.mondosardegna.net
Office national italien de tourisme
*grosser gemeiselter Stein